N E W S
 

Hölzgen entscheidet sich für OGS

Koblenz/10.02.2006

Das Branchen – Know how des Koblenzer Softwarehauses OGS hat Geschäftsführung und Mitarbeiter der Hölzgen GmbH überzeugt. Als erstes Unternehmen erhielt das Westerwälder Betonsteinwerk die neue OGSid Version V2R1 und ist begeistert.

Das Betonsteinwerk Hölzgen GmbH aus Leuterod im Westerwald produziert in dritter Generation Garten- und Terrassenplatten, Treppenstufen sowie Zubehörteile für Garten- und Stadtmöblierung

1997 investierte der heutige geschäftsführende Gesellschafter Karl-Heinz Hölzgen in die modernste Produktionsanlage für Bodenplatten aus Beton in ganz Europa. Viele weitere technische Innovationen folgten bis zum heutigen Tag.

Aufgeschoben wurde indes die Investition in eine neue Software. Zwar vermisste Hölzgen bei der eingeführten KHK – Software die Vorteile einer umfassenden ERP-Lösung und hatte seit Jahren auf diversen Kongressen Kontakte zur OGS aufgenommen, doch die freien Mittel flossen bis 2004 ausschließlich in weitere technische Innovationen.

Zu Beginn des Jahres 2004 wurden intensive Gespräche mit der OGS und einem weiteren Software-Anbieter geführt. „Neben den normalen Anforderungen an ein Warenwirtschaftssystem sollte die neue Software vor allem mehr und detaillierte Informationen für die Unternehmenslenkung leisten, Arbeitsabläufe vereinfachen und EDI ermöglichen,“ erläutert Karl-Heinz Hölzgen.

Die Entscheidung fiel zugunsten des Koblenzer Systemhauses aus. Überzeugt hatten das „Beton-Wissen“ des Teams, die vielen branchentypischen Features im Standard und der damit verbundene geringere Aufwand für Individualanpassungen. Auch das Angebot der OGS, EDI als kompletten Clearing-Service abzuwickeln, reduzierte die erforderlichen Investitionskosten. Die Aussicht auf die Windows-integrierte, bedienerfreundliche neue Version V2R1 war ein weiterer Pluspunkt.

Die bei der OGS ebenfalls vorhandene Hardware-Kompetenz rundete das Profil dieses Softwarepartners auf der Sicht von Hölzgen perfekt ab. Denn während man bis dato die Daten über Server und Netzwerke handelte, war jetzt der Einstieg in eine IBM i-series erforderlich.

Bei all der Erfahrung im Baustoff- und Betonbereich, die das Koblenzer Unternehmen in zwei Jahrzehnten gesammelt hat, waren dennoch einige Individualanpassungen erforderlich. So ergab sich zum Beispiel die Notwendigkeit einiger kleinerer zusätzlicher Programmierungen, um die Erwartungen der Hölzgen Geschäftsführung in die Finanz- und Liquiditätsplanung in vollem Umfang zu erfüllen. Auch zeigte die Praxis, dass keines der 21, im Standard vorhandenen Frachtprogramme eins zu eins anwendbar war. Auch hier wurde individuell angepasst.

Nach erfolgreichem Parallelbetrieb zu Beginn des Jahres 2005 wurde am 1.3. auf Echtbetrieb umgestellt; allerdings noch in der „alten“ Version R 06. Zuvor waren auf Wunsch von Geschäftsführung und Mitarbeitern noch einige „weitere Individualprogrammierungen im Bereich der Fakturierung und bei Listauswertungen erforderlich“, berichtet OGS Projektleiter Rainer Kress. „Die Umstellung verlief in der Summe reibungslos.“

Im September 2005 konnte dann der Betonplatten-Hersteller als erstes Unternehmen auf die neue Version V2R1 umgestellt werden. Wen wundert es, dass da in der Praxis doch noch ein paar Kinderkrankheiten bei der Bedienerfreundlichkeit sichtbar wurden. Die sind inzwischen längst ausgemerzt, einige wenige Wünsche sind noch offen geblieben. So soll zum Beispiel im Folgeschritt die Einbindung einer CAD – Schnittstelle für die Planung von Sonderteilen erfolgen.

Auf die Frage, ob das bisher Erreichte den Erwartungen entspricht, antwortet Hölzgen mit einem eindeutigen „Ja!“. „Mit der OGSid – Lösung ist noch wesentlich mehr möglich, als wir bisher überhaupt nutzen. Und bereits jetzt ist die gesamte Buchhaltung wesentlich einfacher, EDI läuft und wichtige Entscheidungshilfen wie Liquiditätspläne, Durchschnittserlöse etc. sind jederzeit abrufbar. Sehr gute Schulungen der Mitarbeiter durch die OGS haben die Einführung der neuen Software außerdem erleichtert. Jetzt, nach einer mehrmonatigen Eingewöhnungszeit, wird im zweiten Schritt gerade das gesamte Einkaufssystem implementiert.“ Nach den Plänen von Karl-Heinz Hölzgen wird dann das Archivsystem folgen.

Und wie sieht man dieses Projekt bei der OGS? „Es ist stets eine Herausforderung für den Kunden, der als erster eine neue Version erhält. Aber ich habe miterlebt, dass die ersten Kinderkrankheiten die Begeisterung für die neue Version nur unwesentlich trüben konnten. Die neuen Funktionalitäten mit den vielen Arbeitserleichterungen, die diese Windows-integrierte Version bereit hält, haben alle Mitarbeiter überzeugt,“ lautet das abschließende Urteil von Projektleiter Rainer Kress.

 

 
:: NEWS ARCHIV